Gruss a. d. Goldenen Wiege

   


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Karten-Nr.: 24
Kategorie: Gasthäuser
Serien-Nr.:
Stempel: 13.05.1901
Verlag: Kobrow & Co., Hamburg
Zustand: Neuwertig
Format: Klein  
Farbig: Ja
Gelaufen: Ja
Teil einer Serie: Nein
Objekt noch existent: Nein

Eine shöne alte Mehrbildkarte mit dem Ausflugslokal und Pension Goldene Wiege in der Heimfelder Strasse um 1900 am Rande der Haake bei Harburg in der Bildmitte.

Weitere Abbildungen sind die goldenen Wiege aus der Sage, nach der das Etablissement benannt wurde, sowie des Hühnengrabes und einer Schlucht im Walde.

Das Gasthaus wurde 1893 eröffnet und war seit dem ein sehr gut besuchter Treffpunkt am Rand der Harburger Waldungen.

Hauptsächlich waren Ausflügler hier anzutreffen, welche die Haake und Emme bewanderten.

Der erste Besitzer war C. Staunau.

Sonntags spielten hier noch grosse Kapellen mit 20 und mehr Personen im Musikpavillon Garten- und Tanzmusik im Biergarten um die vielen Gäste zu unterhalten. Hierbei versuchte die Kapelle immer ein wenig lauter zu sein, als die der Konkurrenz im Lokal Brunnenthal gleich nebenan.

Der Name Goldene Wiege stammt von ehemals drei Hünengräbern im Tannenhain des Gartens auf dem Grundstück. Eines blieb lange erhalten und trug den Namen Gold-Knäbel oder Goldene Wiege.

Laut einer alten Sage soll sich in dem Grab eine Kinderwiege aus purem Gold befunden haben, was jedoch nie bestätigt werden konnte.

Das Lokal und das Gebäude gibt es heute nicht mehr, jedoch heisst die Strasse an der es einmal lag immer noch Goldenen Wiege.

Weitere Karten zur Goldenen Wiege:

Gruss aus der Goldenen Wiege Haake bei HarburgDie Goldene Wiege um 1898
Hotel Goldene WiegeDie Goldene Wiege um 1908
Gruss aus der Goldenen WiegeDie Goldene Wiege um 1912
Harburg a. E. Goldene WiegeDie Goldene Wiege um 1912
Goldene Wiege Konzert-OrchesterDer Musikpavillon im Garten
Harburg Haake Goldene Wiege - WintergartenDer Wintergarten
Gruss aus dem Paradies der Haake Zur Goldenen WiegeDer Biergarten um 1915
Restaurant Goldene WiegeDer Biergarten um 1943
 

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kohls-harburg@alice-dsl.net, 18.09.2008  
Verlag(e): ... und Kunst-Anstalt H. A. J. Schulz, Hamburg, Z. V. N.