Harburg Handwerkskammer mit Thörlbrunnen

   


Aktuelles Foto

zurück zur Galerie
Karten-Nr.: 269
Kategorie: Öffentliche Gebäude
Serien-Nr.:
Stempel: 15.12.1928
Verlag: F.Trute, Harburg
Zustand: Leichte Kratzer/Beschädigungen
Format: Klein
Farbig: Nein
Gelaufen: Ja
Teil einer Serie: Ja
Objekt noch existent: Ja
Geo-Koordinaten: 53.458547222222, 9.9780611111111

Der Betrachter schaut hier auf den Thörlbrunnen von Prof. Rudolf Vogel, Berlin welcher von dem Harburger Industriellen Friedrich Thörl gestiftet wurde.

Auf der Karte links sieht man die 1911 gebaute Handwerkskammer in der Albersstrasse (heute Knoopstrasse) an der Ecke Marienstrasse (heute Museumsplatz).

Die Handwerkskammer wurde von dem Bremer Architekten Hermann J. Mähl entworfen. Dieser imposante Bau zeugt von der Bedeutung und des Einflusses der Handwerksgilden in Harburg zur Kaiserzeit.

Im Hintergrund sieht man den Turm der katholischen St. Marien Kirche welche am 1.10.1865 feierlich geweiht wurde.

Alle drei Bauwerke haben die Bombennächte des Zweiten Weltkriegs mehr oder weniger gut überstanden.

Nicht gut überstanden hat den Krieg hingegen das Gebäude rechts, dass ehemalige Stift Mariahilf, ein von der katholischen Kirche geführtes Harburger Krankenhaus.

Durch Bombentreffer wurde es vernichtet und nicht wieder aufgebaut. Statt des Wiederaufbaues wurde ein ganz neuer Krankenhauskomplex Mariahilf im ehemaligen Meyer´s Park in der Haake an der Stader Strasse errichtet.

Dort ist das Krankenhaus auch heute noch zu finden.

Auf dem alten Grundstück an der Marienstrasse wurde der freie Platz mit dem neuen Helms Museum bebaut, da auch das Museum an der Buxtehuder Strasse ausgebombt worden war.

Die Handwerkskammer ist wunderbar erhalten und fast im Originalzustand geblieben. Lediglich Ihr Zweck hat sich geändert, sie beherbergt heute das Harburger Standesamt. Die Handwerkskammer ist hier nicht mehr zu finden.

Der Thörlbrunnen existiert heute noch, er steht jedoch nicht mehr an diesem Ort sondern am Museumsplatz beim Eingang des Helms Museums. Die Säulen in Form des Oktagons gibt es nicht mehr, sie wurden zerstört.

Die Marienkirche wurde 1944 schwer von Bomben getroffen, ist aber mit einigen Veränderungen wieder aufgebaut worden. Sie ist noch heute ein Treffpunkt der Harburger katholischen Gemeinde.

Weitere Ansichten der Handwerkskammer soiwe eine kolorierte Karte mit ähnlichem Blick:

Harburg a. d. Elbe Thörlbrunnen
Harburg a. d. Elbe. Thörlbrunnen m. Handwerkskammer
Harburg Handelskammer
 

Kommentare