Evangelisches Kinderheim Margaretenhort Hamburg - Harburg

   


Aktuelles Foto

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Karten-Nr.: 326
Kategorie: Öffentliche Gebäude
Serien-Nr.: keine
Stempel:
Verlag: Peterle - Foto, Hamburg 6
Zustand: Neuwertig
Format: Klein
Farbig: Nein
Gelaufen: Nein
Teil einer Serie: Nein
Objekt noch existent: Ja
Geo-Koordinaten: 53.451952777778, 9.9903138888889

Eine schöne Aufnahme des 1907 gegründeten Ganztageskindergartens "Margaretenhort" an der Nöldekestrasse Nr.17 etwa um das Jahr 1935.

Die Harburgerin Margarete Wiegels spendete im Jahre 1907 den Arbeiterinnen der Jutespinnerei und der Phoenix die soziale Einrichtung, damit die Mütter unter den Arbeiterinnen Ihrer Arbeit in den Fabriken sorglos nachgehen konnten.

Die zwei Gebäude des Margaretenhort lagen genau zwischen der Jute Fabrik und den Vereinigten Harburger Gummiwaren Fabriken Harburg - Wien (Phoenix) sowie neben dem grossen Heimstätten Gebäude, welches ebenfalls soziale Einrichtungen für die Jute - Fabrikarbeiter bereitstellte.

Schon ab 1909 wurde das Angebot auf Jugendliche ausgeweitet und bereits 1941 eine Krippe eingerichtet. Nach dem II. Weltkrieg beherbergte der Hort verwaiste Flussschifferkinder.

Anfang der 90er Jahre wurde der Margaretenhort dann dezentralisiert und die Betreuungsangebote über ganz Harburg verteilt.

Die hier zu sehenden Häuser wurden aber bereits ab 1976 vom „Verein Freizeitzentrum Hamburg-Harburg e.V.“ als das bekannte FZ Nöldekestrasse weitergenutzt. Diese Nutzung als Freizeitzentrum und soziale Einrichtung ist aber zumindest in diesen Gebäuden nun auch vorbei, die Häuser stehen jetzt zum Verkauf.

Weitere Informationen zum Margaretenhort:

www.margaretenhort.de

Schauen Sie sich die nebenan gelegene zweite soziale Einrichtung, die Heimstätte der Jutespinnerei an:

Heimstätte der Jute - Spinnerei u. Weberei Hamburg -Harburg

 

Kommentare

Manuela, 01.03.2010  
Ich war 11 Jahre(50/60iger ) in diesem Heim.Meine erinnerungen sind gute.Die Heimleitung hieß HirschlerAuf dem gehweg vor dem Heim sind wir Rollschuh gelaufen.Die Küche war im Keller und
sie war gut:.Schade ich würde gern mehr Fotos aus dieser Zeit sehen

Sven Peter Thöne, 18.04.2009  
O Gott, da bekommen ich richtig Heimweh! Ich bin Anfang der 70´er Jahre hierher in den Kindergarten gegangen, meine Mutter hat in der Küche (ich glaube die war im Kellergeschoß) des Kindergartens gearbeitet. Meinen verlängerten rechten Daumen verdanke ich einer Toilettentür des Hauses , usw .- usw. - kann mich noch erinern, daß "die Mutter der Nation" Inge Meysel hier Apfelsinen an uns Kinder verteilt hat. War ´ne tolle Zeit!!!